Braunkohleausschuss beschließt weiteren Raubbau

Heute hat sich in Cottbus der Braunkohleausschuss mit 15 zu 8 Stimmen für die Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd ausgesprochen [1].

Die Piraten Brandenburg verurteilen dieses Festhalten ohne Not an einer veralteteten Technologie und die damit verbundene Zerstörung von Umwelt und Heimat sowie die damit verbundene energiepolitische Fokussierung auf eine Weiternutzung fossiler Energieträger.

„Statt den bereits erreichten Stand bei den erneuerbaren Energien konsequent auszubauen und sich verstärkt des energiepolitischen Sachverstandes in der Lausitz zu bedienen, um günstige Speichertechnologien zu aller Nutzen voranzutreiben, treibt die
Landesregierung im Verbund mit Vattenfall lieber eine zentralistische und umweltzerstörische Energiepolitik voran, bei der es für die Betreiber selbst unter den jetzigen unverantwortlich günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen fraglich ist, ob sie
rentabel betrieben werden kann“, kritisiert Thomas Langen, Landtagskandidat der Piratenpartei. „Dies ist wieder ein Beispiel für die fehlgesteuerte und auf Großprojekte orientierte Politik – die Proteste und Interessen der Bürger werden konsequent zugunsten von Großinvestoren ignoriert.“

[1] http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/kohle/welzow/beitraege/braunkohlenausschuss-welzow-tagt-letztes-mal-streit.html


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