Wider die Geschichtsklitterung in Cottbus am 15. Februar 2015

Auch dieses Jahr wollen sie wieder „der Toten gedenken“, 70 Jahre nach der Bombardierung von Cottbus. Selbstverständlich nur der deutschen,  „arischen“ Opfer, die bei den Luftangriffen auf Cottbus am Mitte Februar 1945 ums Leben kamen.

Nicht gedenken sie jedoch des Raubmordfeldzuges, mit dem  im „totalen Krieg“, von Deutschland ausgehend, zuvor weite Teile Europas verwüstet und Abermillionen von Menschen erniedrigt, verfolgt, vernichtet wurden.

Und sie wollen auch nicht daran denken, dass die Bombardierung der deutschen Infrastruktur und die Zerstörung der Herrenmenschenphantasien für die Überlebenden die Hoffnung auf den Untergang des „Dritten Reiches“ und seiner mörderischen Institutionen näherbrachte.

Nie wieder Krieg!

Nie wieder Faschismus!

Die angemessene Art, den dumpfdeutschen Geschichtsklitterern am 15. Februar zu begegnen, ist die Teilnahme an einer der beiden Gegenveranstaltungen von Cottbus nazifrei! oder des Cottbuser Aufbruchs.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder. Er ist keine Stellungnahme einer Gliederung der Piratenpartei.