Die Nachteile einer "vorteilhaften" Zusammenarbeit

Wie heute bekannt wurde, steht der Betreiber des neuen Grundschulzentrums in Sandow vor der Insolvenz. In einem sogenannten PPP (Public Private Partnership) wurde die Schule finanziert und sollte für 25 Jahre durch die Leipziger Firmer Rochlitzer & Rübner betrieben werden. Die Stadt Cottbus hätte ein Entgelt für Wartungen, Reparaturen und Reinigung an die Firma bezahlt, ist aber über die gesamte Zeit Eigentümer der Anlage.

Nun steckt die Firma in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten und ist bei einem Projekt in Brühl zahlungsunfähig. Wie es mit der Cottbuser Schule weitergeht ist ungewiss. Laut Aussagen der Stadt werde der Betrieb weitergehen und auch „die Reinigung des Gebäudes findet weiter statt.“ – Na Herzlichen Glückwunsch! So kann PPP auch schnell für Pleiten, Pech und Pannen stehen, denn über die Insolvenz hinaus, wer kann voraussehen, wie die Schullandschaft der Stadt in 25 Jahren aussieht? Das Gebäude muss bis dahin aber auf jedenfall gehalten werden (O-Ton Kommentar zum Artikel in der LR). Schon einmal hatte die Stadt Cottbus Erfahrungen mit solch einer Partnerschaft gemacht, bei der Lagune! – Wie das geendet ist, weiß jeder der nun schaut wo die Badeanstalt nun angesiedelt ist, bei der stadteigenen GWC.