Cottbus unter den Top 3 bei den höchsten Kitagebühren

Immer mehr Abwanderung und ungenügende Vereinbarkeit von Familie und Arbeit, aufgrund mangelnder Kinderbetreuung war ein Thema der letzten Tage. In Cottbus gibt es vielleicht genug Kitaplätze, aber wenn man sich die Gebühren pro Platz pro Jahr anschaut, kann einem schon schwindelig werden. Unter den 100 größten deutschen Städten belegt Cottbus Platz 98. Mit einem Jahressatz von 3692 Euro bei einem Bruttoeinkommen von 80.000 Euro und zwei Kindern. Wem das für die Region zu hoch erscheint noch ein weiteres Beispiel. Bei einem Bruttoeinkommen von 25.000 Euro und zwei Kindern kostet es in Cottbus 1482 Euro pro Jahr. Das gleiche Beispiel kostet in Dresden 0 Euro und in Zwickau 182 Euro. Zu erstgenannten Beispiel sind nur Potsdam (3696 Euro) und Minden (3888 Euro) teurer. Dagegen kostet es in Heilbronn 0 Euro und selbst in Zwickau (363 Euro), Darmstadt (522 Euro), München (1692 Euro) oder Berlin (1805 Euro) deutlich drunter.

Dabei ist auch zu beachten, dass gerade in westdeutschen Bundesländern die Kitakapazitäten teilweise weitaus geringer sind, als im Osten de Republik und so eigentlich höhere Preise für die begehrten Plätze logisch wären. Sicherlich spielen verschiedene andere Faktoren mit rein, aber man sollte doch zumindest in Dresden und Zwickau mal nachfragen, wie die hiesigen Stadtväter das machen. Vielleicht ließe sich davon etwas für die heimischen Kitas ableiten. Ein Versuch wäre es wert! Neuste Daten des Kindergartenmonitors für Deutschland gibt es ab 17. Mai 2010 auf folgender Webseite.


Kommentare

2 Kommentare zu Cottbus unter den Top 3 bei den höchsten Kitagebühren

  1. mattiscb schrieb am

    .. ich wusste gar nicht, dass wir SO schlecht dastehen. Dann ist ja völlig klar, warum die Cottbuser aussterben.

  2. Cottbus hat keine Industrie mehr und nur vom Handel kommt nichts in die Stradtkasse, also kassiert man über Gebühren, welche 2013 noch einmal kräftig angehoben werden. Die Stadtobergangster in Cottbus sind ein beredtes Beispiel für die alten Seilschaften. Während die hauptamtlichen MfS-Mitarbeiter mit einer fetten Abfindung vor der deutschen Währungsunion in die Selbständigkeit entlassen wurden, fungierten die von ihnen geführten IMs in Stadtparlamenten und öffentlichen Verwaltungen. Eine Hand wusch/wäscht nach wie vor die andere. Die Stasi-Überprüfung in Brandenburg nahm pro Fall drei bis fünf Minuten ein. Und dann wollte Ex-Ministerpräsident „Landesvater“ Stolpe auch nur nach vorne sehen. Auch vor dem Fall Brüsewitz griff die Staaatsführung gern auf die Mitarbeit des Mannes für Brennpunkte zurück. Selbst unser aktueller Präsident verdammte einst in Rostock die „Kirche von unten“.
    Kita-Gebühren fungieren so wie die plötzliche Preiserhöhung im Dorfkonsum nach der Währungsunion. UND DAHINTER STECKEN DIE GLEICHEN kÖPFE: SIE SIND NUR ETWAS GRAUER; ABER NICHT SCHLAUER GEWORDEN: DARUM GEHÖRT DAS MACHTMONOPOL DER SED-SPD-BANDE abgewählt.
    Es sind nicht nur die Kita-Gebühren, die in Cottbus die Gemüter erregen und eine weitere Abwanderung ,besonders junger Familien, auslöst. Auch Anschlussgebühren, Wassergebühren, Stromkosten und Gaspreise sind deutschlandweit Spitze. Dabei wird die Bürokratie im Cottbuser Stadthaus kontinuierlich ausgebaut. Bahro würde dazu sagen: „DIE ASIATISCHE PRODUKTIONSWEISE DOMINIERT; EINE PRIESTERKASTE HERRSCHT ÜBER DEN REST DER BEVÖLKERUNG“. Hat nur einen Haken: In Cottbus wird nichts mehr produziert außer neuen Gebühren.

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