Radiointerview bei Radio Cottbus

Heute früh gabs ein Interview auf Radio Cottbus mit dem Vorstandsvorsitzenden Benjamin Andriske. Hier gibt es den Mitschnitt zum Download: Radio Cottbus Interview. Das Rumgestotter am Anfang sei zu entschuldigen, Benjamin musste sich erstmal finden! 🙂


Kommentare

3 Kommentare zu Radiointerview bei Radio Cottbus

  1. longo schrieb am

    Versuch eines konstruktiven Kommentars:

    Hängengeblieben ist: Die PP ist als Ein-Punkt-Partei mit dem Urheberrecht befaßt und versucht ansonsten noch, Positionen zu finden.

    Ich denke, das Urheberrecht kann zwar als Ausgangspunkt erwähnt werden, aber wenn ich Euch aber richtig verstehe, zielt Ihr auf die Entmündigung des Bürgers und staatliche Überwachungsmaßnahmen. Der größere Rahmen hätte m.E. sofort aufgespannt werden sollen, was evtl. Nachfragen des -wohlgesonnen wirkenden- Moderators provoziert hätte, auf die vernünftige Antworten möglich wären. Andeutungen wie „Politiker wissen nicht mal, was ein Browser ist“ sollten dann auch mit Namen versehen werden; aber es scheint mir unklug, die Zypries als Hauptfeindbild darzustellen; die Repression ist v.a. bei den Reaktionären in der CDU/CSU zu verorten (aktuell natürlich Schäuble und Leyen, Guttenberg). Wenn Ihr in die breite, nicht netzaffine Öffentlichkeit geht, macht Euch verständlich mit breiter aufgestellten Themen wie Bürgerrechte – Bildungspolitik zu erwähnen war schon ganz ok.

    Soviel mein Eindruck des Kurzinterviews – ich habe selber schon genug darunter gelitten, in der Kürze und ad hoc nicht das unterbringen zu können, was mir eigentlich wichtig war. Das kommt aber bestimmt mit der Gewöhnung an solche Interviews…

  2. Bensen schrieb am

    hallo,

    ich bin auch erst eine Minute vor dem Interview ins Studio gekommen. Aber das soll keine Entschuldigung sein. Danke für die Hinweise! Das Urheberrecht hab ich ja nur erwähnt und war nicht Hauptpunkt der Sache.

    An den „offline“themen wird gerade in Cottbus nach der BTW gearbeitet, aber auch Brandenburgweit steht es wiegesagt auf der Agenda, nach der Wahl. – meinte ihc ja auch im Interview.

    Momentan geht es darum die Leute überhaupt auf die Piraten aufmerksam zu machen, wer mehr wissen will klickt sich rein, da war in den 3 mins keine wirkliche Zeit für 🙂

  3. longo schrieb am

    Die Kritik war auch nicht böse, sondern tatsächlich konstruktiv gemeint. Ich kenne solche problematischen Interviewsituationen auch.

    Und ich finde eigentlich nicht, daß Du da auffällig „rumgestottert“ hast – das hört sich wahrscheinlich in Deinen eigenen Ohren schlimmer an, als es ist.

    „Auf die Piraten aufmerksam machen“ ist schön und gut, aber „Urheberrecht“ (das war vom Gesprächsablauf her der Aufhänger, an dem die Leute abschalten oder Interesse geweckt wird) klingt erstmal ohne größeren Bezugsrahmen für das eigene Leben völlig belanglos. Daß da dann später mehr kommt, wird nicht mehr gehört. Ein Einstieg wie „moderne Bürgerrechtspartei“ klänge interessanter. Und statt „wir versuchen Positionen zu finden“ könnte man auch formulieren „wir entwickeln uns von einer reinen Bürgerrechtspartei zu einer Partei, die die freiheitliche und partizipative Grundhaltung in weitere Politikfelder überträgt“. Ich denke, das klingt noch nicht wie das übliche Politikergewäsch; man kann dann durchaus noch anfügen, daß die konkrete Ausgestaltung derzeit noch im Diskussionsstadium ist.

Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.

Weitere Informationen

OpenAntrag

Onlineshop Piratenpartei

Freifunk Cottbus

Überwachung

Kameraprojekt Cottbus
Unser Kamera-Projekt für die Stadt Cottbus ist gestartet! Eintragungen von Kameras können vorgenommen werden!