Bauvorhaben am Turbokreisel verzögert


Kommentare

3 Kommentare zu Bauvorhaben am Turbokreisel verzögert

  1. longo schrieb am

    Habe ich die Ironietags übersehen? Oder seid Ihr Piraten autofixiert?

    Der „Turbokreisel“ entwickelt sich offensichtlich zu einem Prestigeobjekt unseres OB, unter dem andere -eventuell sinnvollere- Vorhaben zurückstehen müssen. Und als Radfahrer kann ich mich der Kritik von Bernd Hübscher nur anschließen – Radfahrern werden weiträumige und umständliche Umwege zugemutet, um um diesen Kreisel zu überwinden.

    Gab es eigentlich jemals eine öffentliche, ergebnisoffene Diskussion?

  2. Bensen schrieb am

    Hallo,

    natürlich sind wir nicht autofixiert. Wir informieren hier nur über die Vorhaben in Cottbus. Ein wenig Ironie ist da manchmal auch dabei, die mangelnde Bürgerbeteiligung sehe ich genauso. Zu dem Kreisel muss ich sagen, dass ich in anderen Ländern auch sehr gute Erfahrungen gemacht habe mit solchen Kreiseln, auch als Radfahrer. Eine Sache der Gewohnheit und gegenseitiger Rücksichtnahme. Selbst als Radfahrer finde ich die Ampeln an jeder Ecke eher hinderlich, aber wiegesagt, da wäre eine Betrachtung der Möglichkeiten und Einbeziehung der Bürger sinnvoll.

  3. longo schrieb am

    Ja, andere Länder… Auch ich kenne seit Jahrzehnten den massiven Einsatz von Kreiseln z.B. in den Niederlanden. Dort gibt es dann aber auch (fast immer) durchdachte Lösungen, um anderen Verkehrsteilnehmern das Leben dadurch nicht zu erschweren: entweder Mitbenutzung, Querungen durch den Kreisel oder (sinnvolle) Zielführungen, die den Kreisel umgehen.

    Aber hier haben wir einen Turbokreisel, aus dem Radfahrer (und natürlich auch Fußgänger) explizit verbannt werden sollen, und weitab vom Kreisel sollen Radfahrer dann die Zufahrtsstraßen queren – auf denen dann zu erwarten ist (Turbo!kreisel), daß dort geheizt wird. Eine Einbindung in ein Radwegekonzept (was’n das?) gibt es nicht.

    Cottbus hat von der Topologie ideale Voraussetzungen für den Radverkehr, die lokale Verkehrsplanung kommt aber außer über Lippenbekenntnisse zur Förderung dieses ökologisch sinnvollsten und auch trotz aller Widrigkeiten kräftig genutzten Verkehrsmittels nicht über stellenweise Verbesserungen hinaus.

    Als Autofahrer finde ich die Lösung natürlich wesentlich angenehmer als das sinnlose Herumstehen vor der Ampel. Aber dieser Kreisel scheint mir eine fixe Idee des OB zu sein, die nicht wirklich durchdacht ist – und sich vor allen Dingen mal wieder einer öffentlichen Kritik entzieht.

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